Energy Trading & Origination
Ergebnis im Energiehandel unter Vorjahr
Im Energiehandel konnte die EGL das Resultat des Vorjahres nicht erreichen. Das betriebliche Ergebnis betrug CHF 30.2 Mio. (– 73 %). Hauptgrund hierfür war ein deutlich schwächeres Ergebnis im grenzüberschreitenden Handel mit Italien. Das lokale Italiengeschäft war geprägt vom geringen Clean Spark Spread sowie einem starken Anstieg der Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen. Die EGL erzielte hier gute Resultate im Retail-Geschäft sowie bei der Neuausrichtung des dortigen Kundengeschäfts mit strukturierten Produkten und innovativen Dienstleistungen (Origination). In Spanien, wo die EGL inzwischen mehr als 7’000 MW Stromproduktionskapazitäten bewirtschaftet, erzielte sie sowohl im Handelsgeschäft als auch im Bereich Origination gute Ergebnisse.
In Zentraleuropa steigerte die EGL ihre Aktivitäten und Erträge im Origination-Geschäft deutlich. In Deutschland erzielte die EGL in diesem Bereich gute Resultate und stieg ins Geschäft der Vermarktung erneuerbarer Energien ein. In Frankreich und Benelux konnten die Origination-Aktivitäten für grosse Kunden ebenfalls ausgebaut werden. Am Standort Dietikon (Schweiz) wurden die Grösse, Strukturen und Prozesse in der Handelsorganisation angepasst.
Auch im nordischen Markt baute die EGL ihre Position im Bereich Origination weiter aus, während das Handelsergebnis unter den Ergebnissen der Vorjahre blieb. Sie konnte in dieser Region sowie in Polen langfristige Verträge mit Produzenten wie Abnehmern abschliessen. Insgesamt nahm der Anteil des Origination-Geschäfts an der Wertschöpfung des Geschäftsbereiches Energy Trading & Origination weiter zu. Die EGL verspricht sich für dieses Geschäftsfeld auch in Zukunft grosses Wachstumspotenzial und intensiviert ihre entsprechenden Aktivitäten.
